La Dolce Vita – unser „Beste Freunde Roadtrip“ nach Mailand

By 30. April 2017 Easy Travel, Lifestyle, Travel

Unseren „Beste Freunde Roadtrip“ nach Mailand hatten wir schon etwas länger geplant, doch der Zeitpunkt für den Citytrip konnte kaum besser sein. Am Dienstagmorgen schneite es doch tatsächlich in München! Nicht mit uns, also ab auf den Brenner. Der erste italienische Espresso direkt nach der Grenze ist traumhaft….wir schätzen diese Momente. Bereits bei Trento hatten wir blauen Himmel und Sonne, die Playlist bestand aus Italien Hits und der Best-Of von Ennio Morricone, besser gehts nicht. Die Cowboys unterwegs nach Italien.

Obwohl wir den Trip schon lange im Kopf hatten, einen Plan für die „Must-Sees“ von Mailand hatten wir uns nicht zurechtgelegt. Einfach in den Tag hineinleben und schauen was passiert ist uns schon immer ganz recht gewesen. Einzig und allein das Hotel sollte halt recht zentral liegen, ein wenig Klasse wäre auch ganz schick. Aber warum eigentlich auch nicht ganz große Klasse und einen Wahnsinns Ausblick über die City? Also stand schnell fest, das wir uns im LaGare Hotel Milano Centrale MGallery by Sofitel einchecken. Einen Katzensprung vom Hauptbahnhof Milano Centrale entfernt, auch für den Weg in die City eignet sich die Lage perfekt. Design und Atmosphäre ist natürlich super schick, oder auch „Lit“ wie manche so sagen, aber der Killer ist die Dachterrasse, vor allem, wenn die Bar noch gar nicht geöffnet hat und wir die Location eigentlich für uns allein hatten, also gleich mal Fotos gemacht 🙂

 

Da am Dienstag Abend ja das Bayern vs Real Match stattfand, haben wir uns kurz am Empfang erkundigt und wurden in einen Pub geschickt, ein paar Minuten später saßen wir pünktlich zum Anpfiff direkt vor der Leinwand und haben uns bei Pizza und Bier das Spiel angeschaut. Naja, wie es dann gelaufen ist, hat wohl jeder mitbekommen …

Ziemlich früh ging es dann raus und erstmal auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Kaffeetrinken. Als waschechte Italiener, waren wir nicht verwundert, dass ein Café Crema nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, sodass wir uns gleich mit Cappuccino, Café und Espresso ausgestattet haben. Bestellt wurde natürlich auf Italienisch. „Grazie mille Ragazzi!“ Vollgepumpt mit Koffein ging es ab in die City, Richtung Teatro alla Scala, eines der bekanntesten und bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Von außen war ich allerdings recht enttäuscht, besser hat sich da die Galleria Vittorio Emanuele II als Fotomotiv geeignet.

 

Ohne Plan liefen wir dann die Shoppingmeile entlang und standen plötzlich vor dem Castello Sforzesco, genau unser Ding, so eine Ritterburg. Direkt dahinter haben wir uns bei der Hitze im Park ein Bier gegönnt und dann festgestellt, dass es schon ziemlich spät war, denn wir erwarteten noch Besuch auch Brescia! Giorgia, eine alte Liaison von Nikki, hatte auf Instagram gesehen, dass wir in der Stadt sind, also kam sie uns besuchen. Mit einer Flasche Vermentino haben wir es uns erst auf dem Rooftop gemütlich gemacht, bevor wir dann zum Aperitivo ins super schöne Viertel Milano Navigli gefahren sind. By the way, laut Wiki: „Als Aperitivo wird in Italien nicht nur der Aperitif selbst, sondern auch die Gewohnheit bezeichnet, sich abends in den Städten zum Drink in Bars und Kneipen mit Freunden zu treffen, wozu kleine Häppchen gegessen werden. Besonders beliebt ist diese Form des abendlichen oder mittäglichen Aperitifs in Mailand, wo diese Sitte zuerst aufgekommen sein soll.“ Übernehmen wir so auch für uns. Danach gabs, welche Überraschung, Pizza!

 

Am nächsten Vormittag ging es wieder in die City, dieses Mal wieder ganz ohne Plan, andere Wege und Gassen, einfach schauen, was passiert. So ist es doch am Schönsten. Wo es uns gefallen hat, gab es ein Bierchen, doch irgendwann waren wir echt erschöpft. Noch schnell Postkarten geschrieben, Mitbringsel eingekauft und quer durch Milano zurück zum Hotel. Verwunderlicher Weise konnte uns die Stadt der Mode nicht in einen Einkaufsrausch versetzen. Komisch ist das bei uns Shoppingqueens (Kings) ja schon, aber vielleicht lag es auch nur daran, dass wir keine SALE Plakate gesichtet hatten. Auf unserer fast privaten Aussichtsplattform wäre eine Flasche Wein doch genau das Richtige – einen super Nebbiolo d’Alba auf dem Rooftop, Spitzenklasse! Dazu die untergehende Abendsonne und man spürt „La Dolce Vita“ in seinen Adern fließen.

 

Der Hunger ließ nicht lange auf sich warten. Also ab ins nächste Restaurant. Ich blieb bei Pizza, Nikki versuchte die Lasagne. So ganz überzeugt waren wir nicht, das lag vermutlich daran, dass sich unsere Geschmacksnerven schon an den italienischen Pizza und Pasta Standard angepasst hatten….denn geschmeckt hat es uns eigentlich überall.

Um dem Tag die Krone aufzusetzen, checkten wir die Spa und Wellnesslandschaft des Hotels. Ein Pool mit einem Lichtermeer aus LEDs und vielen Massagedüsen war nach der Erkundung der Stadt zu Fuß genau das Richtige für uns. Das Dampfbad und die Sauna nahmen wir natürlich auch mit. Wellness statt Realness geht auch mal klar. Wie Babys schliefen wir schließlich ein und träumten von italienischen Schönheiten. Nikki zumindest, ich natürlich von Stefi 🙂

 

Dann hieß es „arrivederci“ Milano! Ohne Stau auf dem Brenner durchzufahren ist schon lässig, ganz im Gegensatz zum Wetter, das uns in Deutschland erwartete. Aber was solls, den „La Dolce Vita“ Lifestyle haben wir noch ein paar Tage für uns gesichert. Gracie LaGare Hotel Milano Centrale!

 

You Might Also Like

No Comments

    Leave a Reply