À la bonne heure! Mit #teamibis ging es für uns im Gelben Trikot nach Paris

By 27. Juli 2016 Easy Travel, Lifestyle, Travel

Vergangenes Wochenende ging es für uns mit ibis Hotels zur Tour de France nach Paris. Es gibt ein gelbes Trikot, ein gepunktetes für den jeweils Führenden der Bergwertung, ein grünes für die Punktewertung, Jan Ullrich & Lance Armstrong kenne ich noch und auch das in Paris stattfindende Finale auf der Champs Elysées ist mir ein Begriff. Soweit mein Wissen zu diesem Event. Und Paris? Da war ich bis dato noch nie. Zeit also, um mein Radsportwissen aufzufrischen und im selben Atemzug die Stadt der Liebe zu erkunden.

Nochmal Rückwärtsgang: Die Tour de France kannte ich vor allem durch meinen Chef in der Ausbildung, ein begnadeter Radsportfan! Ich selbst konnte damit in etwa so viel anfangen wie mit der Formel 1, also so gut wie gar nichts. Auf meinem Flug nach Florida im Dezember habe ich mir dann The Program – Um jeden Preis angeschaut. Das Biopic erzählt die Story des Sportlers Lance Armstrong, der, ebenso charismatisch wie skrupellos, bereit ist, alles für den Sieg zu tun. Hier sieht man auch ganz gut, wie viel Power die Fahrer aufbringen müssen. Diese 103. Tour de France hatte immerhin eine Gesamtlänge von 3519 Kilometern und 21 Etappen, davon neun Bergetappen! Oh weh! Und nun bin ich live dabei, beim Finale auf der Champs Elysées. Chapeau!

Am Samstag landete ich also mit Fuez, einer Bloggerin aus München (außerdem kennen wir uns beide schon recht gut und arbeiten auch zusammen), in Paris. Die Strecke vom Flughafen Charles-de-Gaulle ist etwa vergleichbar mit dem Gegenstück aus München: man braucht ewig in die City! Nach den furchtbaren Vorfällen am Freitag Abend waren wir natürlich extrem müde, wir haben ja die ganze Nacht die Nachrichten verfolgt. Hungrig waren wir auch. Im Nuba gab es dann erstmal einen leckeren Bagel und noch besser – eine wundervolle Aussicht direkt auf die Seine. Bei strahlendem Sonnenschein, toll! Bei diesem ersten Termin haben wir auch unsere Bloggerkollegen aus Italien, Holland, Belgien und Arzo aus Bremen kennengelernt. Stefaan war wohl der Radprofi-Verrückte, er hat mir gleich mal ein Instagram Bild von sich und seinem Bike gezeigt, zusammen, im Hotelbett.

 

Nach unserer Snacktime ging es zu Auffrischungszwecken kurz ins Hotel, denn eine Fahrradtour stand auf dem Programm, was auch sonst! Dabei standen aber nicht die typischen Sightseeing Spots im Fokus, stattdessen wurden die etwas unbekannteren Locations erkundet. Was für eine tolle Stadt! Die kleinen Seitenstraßen, die Bistros und Cafes, die vielen Kleinigkeiten – wow! Nicht ohne Grund schwärmt also jeder von dieser Stadt. Insgesamt machten wir den Fahrern der Tour ordentlich Konkurrenz, wir waren etwa 19 Kilometer unterwegs!

Abends ging es dann ins Les Cocottes im Sofitel Paris Arc de Triomphe. Tolle Location, tolle Gegend. Das Licht war so toll, dass erst mal viele Fotos gemacht wurden. Tagsüber hatte die Stadt fast durchgehend hohe Temperaturen und Sonnenschein für uns parat, daher entschied ich mich für den The real Caesar Ritz salad und was soll ich sagen. Das war wohl der beste Caesar Salat, den ich je gegessen hatte, absolut ohne Übertreibung! Weiter ging es mit Country beef sirloin with shallots and macaroni cheese und dem sehr leckeren Vanilla rice pudding. Dazu Wein und tolle Gespräche, ein toller Start ins Wochenende also. Aber jetzt ab ins Hotel …

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Paris und Hotels. Von Arzo hatte ich die Info bekommen, in Paris nicht unbedingt ein 3-Sterne Hotel zu nehmen, meistens kann man nicht mal den Koffer auspacken, da einfach kein Platz dafür ist! Ganz anders im ibis Gare de Lyon Ledru Rollin. 3-Sterne, sehr modern eingerichtet, in zwei Minuten ist man am Gare de Lyon, also für Metro Anbindung perfekt, doch als Sahnehäubchen auf der Kirsche präsentieren sich die überraschend geräumigen Zimmer. Die Aussicht ist auch nicht übel! Geschlafen habe ich wie ein Baby, am nächsten Morgen stand aber ein Fotoshooting für Fashionista Fuez auf dem Programm. Das heißt konkret: aufstehen um 6:30 Uhr, ein Frühstück für Champs (2 Pancakes), dann los in Richtung Montmatre. Bis 12:30 Uhr hatten wir nämlich free time, die muss natürlich genutzt werden …

 

Zeit für Essen! Und zwar im Ciel de Paris, einem Restaurant im 56. Stock des Wolkenkratzers Tour Montparnasse. View? Unfassbar! Man kann sich bei so einer Aussicht nur leider nicht mit der Speisekarte beschäftigen. Der Grand Canyon ist zwar immer noch mein persönliches Highlight was spektakuläre Aussichten angeht, aber Platz 2, warum nicht!? So, was gibt’s zum Lunch? Lobster Suppe, Hühnchen und eine Crème brûlée zum Nachtisch. Bon Appétit! Gespannt wäre ich jetzt nur noch auf ein Essen in dem Restaurant bei Nacht, das muss unglaublich sein …

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Wegen was waren wir eigentlich hier? Die Tour de France, richtig! Nichts wie los zur Champs Elysées, die Fahrer müssen ja auch bald da sein. Kurzes Update zum Wetter: Sonnenschein pur! Auf der Tribüne hatten wir perfekte Sicht auf die letzten 150 Meter vor der Ziel-Linie. Der Jubel wurde immer lauter und da war der erste Biker. Kurz darauf kam dann die ganze Truppe in absolutem Speed-Tempo! So weit ich mitbekommen habe, geht es dann zehn Mal auf und ab, eigentlich perfekt für das Publikum. Der Gesamtsieger stand ja schon fest, der Brite Chris Froome war nun zum dritten Mal erfolgreich. Die Deutschen hatten bei der diesjährigen Tour wenig zu melden, umso schöner, dass André Greipel die Schlussetappe in Paris für sich entschied. So hatten wir auch was zu feiern. Es war mal ganz spannend, bei so einem Sport-Ereignis dabei zu sein, das man normal nur vom TV kennt. Die Stimmung ist halt doch nicht übertragbar.

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Was macht man in Paris, wenn die Tour de France vorbei ist? Essen gehen natürlich! Nächster Stop war für uns das Restaurant L’Atelier Etoile de Joël Robuchon. Toll eingerichtet hier! Schwarz, rot und die Spiegel, schaut klasse aus! An die Namen der meisten Gerichte kann ich mich nicht wirklich erinnern, aber sehr wohl an die Foie gras, die Gänsestopfleber. Die kam nämlich bei Fuez gar nicht gut an. Eigentlich macht man sowas ja auch nicht. Man kennt die Bilder, man weiß, wie das hergestellt wird und was es eigentlich ist. Aber seis drum, ich habe es gegessen, und wie im Sofitel München, bei der tollen LINK Veranstaltung, war es wieder köstlich. Zum Abschluss noch der Apfel, also eigentlich war es ein Eis, délicieux! Schade, dass die Tage schon wieder um sind. Ich für meinen Teil habe mich ein wenig in Paris verliebt und freue mich jetzt schon drauf, bald wieder hier zu sein.

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Vielen Dank an ibis Hotels für den tollen & sportlichen Wochenend-Trip, es war wundervoll! Wer von euch jetzt Lust bekommen hat, das Hotel ibis Gare de Lyon Ledru Rollin kann ich wirklich nur empfehlen, der Preis für diese Leitungen ist mehr als gerecht. Perfekt für den Weekend-Trip.

 

 

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2 Comments

  • Reply Katharina 27. Juli 2016 at 21:58

    Voll geile Bilder!

    • Laonda
      Reply Laonda 28. Juli 2016 at 17:01

      Danke dir! :*

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