Hoody-Live-Painting mit Interviews von Swanski & Bench

By 10. Oktober 2014 Art, Design & Photography, Fashion

Vor ein paar Tagen bereits hatten wir über Bench’s Kampagne #LOVEMYHOOD berichtet.
Gestern gab es den Startschuss in der art:ig Galerie am Gärtnerplatz. Der vielseitige Künstler Swanski bemalte vor Ort live 40 Hoodies, welche anschließend von Bench & uns verlost werden.

Wir waren natürlich neugierig und haben sowohl Bench, als auch Swanski über Kunst, Hoodies, Fashion und die Kampagne ausgequetscht.

Noch bis zum 11. Oktober ist das Kunstwerk in der art:ig Galerie in der Corneliusstr. zu bewundern.

Zudem startet in den nächsten Tagen unser Gewinnspiel mit dem einzigartigen Hoody und neuen heißen Teilen aus der Kollektion. Also: dranbleiben!

Bench

Interview mit Swanski

Was war deine kreative Idee hinter deinem Projekt mit Bench?

Ich male einen Teil von meiner Serie „The Thicket“. Das bezeichnet das Studium der Natur.  Eine Natur gibt Leben und nimmt Leben. Daher sieht man in den Werken manchmal Tiere, die aus Blumen kommen oder, dass sich alles vermischt. Eben das wird wieder ein Teil davon sein.

Du hast sehr viele Arten von Kunst, die du anwendest, wie etwa Tatookunst, Malerei oder Illustration. Was wirst du für die Bench Kampagne anwenden?

Ich male heute. Live-Painting ist etwas, was ich oft mache. Denn ich habe eine Event-Serie, die heißt „Drawing Theatre“ und dabei geht es um eine Geschichte, die ich male, wobei mir die Leute zusehen können und live beobachten können, wie sich das Werk aufbaut.

Trägst du selbst auch Hoodies und was findest du, ist das Besondere daran?

Hoodies sind ein Teil unserer Kultur geworden. Das ist eine Sache, die eigentlich jeder hat. Ich trage Hoodies wenn ich Skaten gehe. Jeden Tag hab ich ein bisschen einen anderen Style. Aber Hoodies sind ein Teil der Straßenkultur, die wichtig für mich und für das was ich mache ist.

Du hast gesagt, du trägst fast jeden Tag einen anderen Stil. Was ist denn dein Style?

Ich bin von Allem inspiriert, egal ob Kunst oder Klamottendesign bei der Vintage-Kultur aus den 30ern und 50ern. Eigentlich kommen die Kapuzenpullis auch aus den alten Zeiten, da sie eine typische Sportsache waren. Heute sind sie alltäglich. Aber sonst mag ich Hemden und Workwear. Also alles, was man früher als Arbeiter angezogen hat, Westen und solche Sachen. Das ist meine Hauptinspiration bei Klamotten und dem Design für mein Label „Turbokolor“.  Ich war immer in Mode involviert, da ich aus der Skateboard Szene komme. Schon sehr früh, mit 15, habe ich angefangen meine eigenen T-Shirts zu machen. Inzwischen war ich bei verschiedenen Marken engagiert und seit ein paar Jahren habe ich mit meinen Freunden meine eigene Marke.

 

Interview mit Ilinca von Bench

25 Jahre Bench Hoody. Was ist in der Zeit alles passiert.

Bench ist nun 25 Jahre alt. In der Zeit ist natürlich Einiges passiert. Wir haben angefangen als kleines Street-Label mit T-Shirts auch aus der Skateboard-Szene: mit großen Prints und immer von der Musikszene beeinflusst. Dann sind wir natürlich in Deutschland sehr groß geworden und man kennt das noch von früher: knallbunt, große Logos. Wir sind sehr sehr schnell gewachsen und man hat sich dieses Jahr Zeit genommen um zu schauen wo die nächsten 25 Jahre hingehen. Wir haben dann erkannt, dass wir eine Marke sind, die von jungen Menschen getragen wird, die aktiv sind, viel reisen, auf Festivals und in der Stadt unterwegs sind, mit ihrem Fixie herumfahren, in Clubs gehen und immer den Bedarf haben für Sachen, die sie den ganzen Tag begleiten, schützen, wärmen und multifunktional sind. Damit sie von morgens, wenn sie in die Uni gehen, bis abends, wenn sie in den Club gehen, ausgestattet sind.

Daher hatten wir die Idee, das „Multipurpose City Clothing“ zu nennen. Was im Prinzip alles umschreibt: Multifunktionale Ausstattung für die Stadt, für deinen Lifestyle. 24 Stunden. Das beinhaltet z.B. Jacken, die du in Lagen tragen kannst und die äußere abmachen kannst, falls es dir zu warm wird. Es gibt auch viele Reflektoren an den Sachen, damit man nachts Fahrradfahren kann und gesehen wird. Auch die Kapuzen der Hoddies haben verschiedene Formen, je nachdem, was du machen möchtest. Fahrradfahren, oder es ist windig… und das spiegelt sich auch in der neuen Kollektion wieder. Sie ist immernoch „Fashion“, aber mit einem multifunktionalen Anteil.

Wie kam die Kooperation mit dem Künstler Swanski zustande?

Die Kooperation kam mit der Kampagne zustande, die wir diese Saison gelaunched haben „Lovemyhood“, die mit dem 25 Jahre Bench Hoody zusammenhängt und das wollten wir feiern. Wir haben was zu erzählen, wir haben was vorzuweisen. Daher haben wir uns gedacht „Lovemyhood“ mit einer Künstlerkooperation zu gestalten. Die Agentur mit der wir zusammenarbeiten hat uns Swanski vorgeschlagen. Wir haben ihn uns dann näher angeschaut: er ist super talentiert und sein Design gefällt uns. Zudem kommt er auch aus der Skateboard-Ecke und ist bereits mit Fashion in Berührung gekommen. Daher dachten wir uns das passt perfekt zusammen. Als er zugesagt hat waren wir alle sehr happy. Dann ging alles ruck-zuck. Zusammen mit der Agentur haben wir uns überlegt, dass wir das Thema Hoody auch auf die Leinwand zu bringen. Denn wir wollten nicht von Swanski verlangen, dass er einen Hoody malt. Aufgrund der Zeit hatten wir auch nicht die Möglichkeit einen neuen Kapuzenpulli designen zu lassen. Daher haben wir uns überlegt, eine Leinwand aus Hoodies zu machen, auf die er dann seine Kunst malt. Am Ende, wenn er fertig ist, kann man diese dann wieder von der Leinwand nehmen, sodass jeder einzelne Hoody ein Stück von der Malerei drauf hat. Im Anschluss werden die Hoodies dann verlost.

 

Weitere Infos zu Bench & Swanski gibts hier:

www.lovemyhood.me

http://www.bench.de/stories/lovemyhood/

http://www.bench.de/stories/lovemyhoodswanski/

 

Bench Bench Bench Bench Bench Bench Bench Bench Bench

 

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