Easy-Travel in Kitzbühel: Sunny und Funny anstatt Schicki und Micki

By 17. August 2015 Health & Sports, Lifestyle, Travel

Ein Wochenendtrip nach Kitzbühel – ich packe dann schon mal meine Ohrringe von Christian Dior – die krieg ich an die Ohren – und meine GucciGucci-Bag zusammen. Ach, und das kleine Schwarze für die Party am Samstag darf ich nicht vergessen, ebenso wie meinen entzückenden, flauschigen Sommernerz für die belebend-frische Alpenluft. Äh NICHT. Kitzbühel – bei wem das die Assoziation von B-Promis im Prada-Skianzug während des Hahnenkamm-Rennens, Schickeria-Aprés-Skipartys im Stanglwirt und Wannabe-Richkids beim Kaiserschmarrenessen hervorruft, der sollte JETZT gut aufpassen und sich eines besseren belehren lassen.

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Ich selbst muss gestehen, dass mir ebensolche Bilder durch den Kopf gehen, als ich an einen Easywriters-Weekend-Trip nach Kitz denke. Allerdings soll man sich ja wohlgemerkt immer ein eigenes Bild machen. Keine Vorurteile und so. Und da ich noch nie an besagtem Ort war und sowieso immer gern was Neues entdecke, ging es ans Rucksackpacken.

Der charmante Kitzhof, eines der ersten Häuser am Platz, hat uns Easywriters nämlich netterweise zu sich eingeladen. Unser Auftrag: Kitzbühel auf Herz, Nieren beziehungsweise seine Angebote und seine Sommertauglichkeit testen. Auftrag angenommen. Denn: Kitz im Winter kennt ja jeder. Was kann der Ort aber bei Plus 20 Grad und mehr?

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Freitag: Ab in den Süden

In der Hoffnung auf viel Natur, Sport und ordentlich Hüttengaudi hat sich das Team Easywriters dann Freitag nach einer stressigen Woche ins Auto gehauen. Uns geht schon bei der Fahrt das Herzerl auf: Berge, Wald, Gebirgsstraßen, Kufstein und am Wilden Kaiser vorbei…dazu fett Mucke rauf- und Fenster runtergekurbelt. Geht schon.

Ich bin sowieso mit einer Mama aus Österreich positiv vorbelastet und Berge lösen bei mir sofort ein Sommerurlaub-Kindheit-Daheim-Gefühl aus. Deshalb tröte ich beim Überfahren der Grenze auch rücksichtslos die Österreichische Hymne raus. Zur Freude meiner Mitfahrer.

Im Kitzhof angekommen – ein großes, schönes Giebelhaus mit bunten Blumen an Fenstern und Balkonen – heißt es aber erneut Gas geben. Wir sind knapp dran für Aperitif und Dinner.

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Genug Zeit für einen kleinen Glückseligkeitsanfall hab ich aber trotzdem: Das Zimmer ist super. Wirklich nett. Gemütliches, großes Bett mit alpin-stylischer Filz-Überdecke. Kleiner, feiner Balkon mit Liegestühlen; Designbücher und Zeitschriften auf dem Nachttisch. Ein megageniales Bad mit Steinwänden und Regenwald-Dusche (also so eine die von der Decke Nebel-rieselt). Alles ist aus hellem Holz, und in einem stylish-traditionellen Alpin-Stil gehalten. Hier zur Info: der Kitzhof gehört zu der Vereinigung der Designhotels. Als Designhotel darf sich nicht jedes Hotel bezeichnen: Es gibt strenge Auflagen was Style und Standards angeht. Also schonmal Shampoo äh ich meine Chapeaux (#schenkelklopferdestages).

Zum Lillet-Aperitif heißen uns Veronika und Christoph vom Kitzhof herzlich willkommen. Sehr sympathisch. Wie auch die Location: Der Hotelbar-Bereich geht in eine großzügige Lounge über. Auch hier herrscht helles Holz vor. Außerdem sorgt ein offener Kamin und große Fensterfronten für eine einladende, warme Atmosphäre. Man fühlt sich willkommen und sofort wohl.

Mein Magen knurrt, das Dinner naht. Im ebenfalls mondän-ländlichen Restaurant des Kitzhofs „Zum weißen Hirschen“ können wir unser Vier-Gänge-Menü selbst zusammenstellen. Sehr fein. Ein kleiner Auszug aus der Karte: Kaltes Melonen-Champagner-Süppchen, Parmesan-Nocken in Rinderbrühe, Backhenderlsalat mit Kürbiskernöl, Zanderfilet, Himbeerknödel mit Sorbet und gerührter Eiscafé mit Amaretto…Y-U-M-M-Y. Dazu schenkt uns das überaus aufmerksame und top geschulte Personal einen Österreichischen Weißburgunder und Zweigelt an. Ausgezeichnet.

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Nach dem Essen zeigt uns Christoph noch den hoteleigenen, kleinen Weinkühlschrank. Also der ist so klein, dass man easy mit 8-10 Personen darin rumstiefeln kann und unzählige Flaschen Wein und Sekt darin Platz haben. Natürellmoo auch die ein oder andere Premium-Größe à la Balthazar und Nebukadnezar. Champagne-Showers und so. Kann man ja auch mal machen.

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Die ausgewählten Weingüter dieser wirklich großartigen Vinothek sind überwiegend lokal aka aus Österreich. Finde ich klasse, da ich selbst Fan von Deutschen und Österreichischen Weinen bin. Keep it local. Unfassbar auch, was da von Generationenwechseln auf den Weingütern zu neuentdeckten, alten Rebsorten und experimentierfreudigen Ausbaumethoden so alles passiert. Hier muss ich mich jetzt bremsen: Ich höre auf mit dem Ge-Weine.

Bei Alkohol bleiben wir aber trotzdem. Es geht nämlich ab an die Bar. Ich bin prima gelaunt, weil kulinarisch befriedigt und es dürstet mir nach einem tollen Drink. Ich bin durch die Münchner erstklassigen Hotelbars positiv vorbelastet und frage den Barkeeper gleich nach einem Signature Drink oder – wenn dieser nicht vorhanden – gern nach einem Drink der in Richtung Old Fashioned geht oder – falls dies auch schwierig sei – etwas mit Rum und Bumms. Ich stutze als mir ein Gin (!) Basil Smash angeboten wird. Der Old Fashioned (gerührter Drink mit lediglich drei Zutaten: Whiskey, Zuckerwürfel, Bitters) geht trotz vorhandenem Whiskey und Bitters irgendwie nicht. Ich will aber keinen Gin Basil Smash. Ich wollte ausdrücklich weder Gin noch die Süße, die der Basil nun mal hat. Irgendwie versteht der Barkeeper nicht, was ich will. Obwohl ich mich klar ausdrücke. Ist mir noch nie passiert. Er mixt dann halbherzig eine Whiskey Sour, auf den ich weder Lust hatte, aber auch nicht als die verzogene Blogger-Göre dastehen will. Schmeckt leider nur semi. Mimimimimi. Als zweites nehme ich einfach einen GT. Monkey 47 und solides Fevertree-Tonic. Prima. Ich merke allerdings: Es fehlt ein bisschen an Raffinesse auf der anderen Tresenseite. Einer Raffinesse, die ich angesichts eines solchen Hotels mit einer derart delikaten Küche, tollem Wein und einem generell hohen Anspruch irgendwie vorausgesetzt habe. Aber nicht schlimm. Was mich am Ende doch noch versöhnt ist der obligatorische Haselnussschnaps. Stark und dennoch so samtig wie er sein muss. Und: Nüsse sind schließlich gesund.

Spätestens als ich mich in mein ultragemütliches Bettchen fallen lasse, bin ich happy und schlafe schnellstens ein. Gut so, denn am nächsten Tag erwartet das Easywriters-Team schließlich einiges an sportlichen Herausforderungen.

Samstag: Sport- und Hüttengaudi

Der Samstag beginnt – wie sollte es anders sein – mit einem Champagner-Frühstück im Hotelrestaurant. Für uns kleine Spaßbremsen allerdings ohne Champagner: schließlich wollen wir bei angekündigtem Outdoor-Programm weder Energieeinbußen, noch Gleichgewichtsstörungen aufweisen. Das Frühstücksbuffet bietet ungefähr Alles, was man so vom Frühstück bis zum Abendessen gerne ins sich hineinlümmeln würde. Über verschieden Obstplatten, diverse Milch- und Joghurt-Variationen – sogar Schafsmilch-Joghurt ist da – Marmeladen, Müsli, Brot und Brötchen süße Nuss-Strutze und Gugelhupfe bis hin zu verschieden Wurst- und Käsesorten, gegrillten Bratwürstchen und Eiern in jeglichen Variationen. Dazu verschieden Fruchtsäfte, Kaffee und Tee. Alles wird passend zum ländlichen Interieur des ganzen Hotels in hübschen Tonschüsseln und -krügen, auf Holzplatten und in entzückenden Körbchen präsentiert. Tolltolltoll. Zum Trinken gibt es außer des nachhaltigen, weil wassersparenden Champagners auch das hier berühmte Granderwasser. Das, erklärt uns Christoph, enthält besonders viele Mineralien und macht schön. Ich kippe gleich mal einen gefühlten Liter davon in mich rein und erstrahle in neuem Glanz. Nicht.

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Nach dem Gefrühstücke bekommen wir eine Führung durch das Hotel.

Kurze eingeschobene Info zum Kitzhof: 172 Zimmer und Suiten, zu Füßen des Hahnenkamms und des Kitzbühler Horns gelegen, 9 hochwertige Konferenz-und Banketträume, außerdem Wellnessbereich mit Pool, Sauna, Fitnessraum, Pipapo.

Jedes Zimmer im Kitzhof ist individuell eingerichtet und jedes Zimmer, das wir sehen, gefällt uns mit dem hellen Holz und der eleganten, aber gemütlichen Atmosphäre überaus gut. Einen echten Flash bekommen wir Easywriters allerdings als wir in eines der Studios kommen. Das geräumige Studio ist ins Dach eingebaut und hat einen genialen Blick. Es strahlt durch die schrägen Decken ein wundervolles Hüttenflair aus. Da will man doch gleich wieder den Haselnussschnaps rausholen.

Nach der informativen Hotelführung geht’s schnurstracks nach draußen. Endlich an die g´sunde Bergluft. Der Kitzhof arbeitet mit den Outdoor-Profis von Element3 zusammen: Egal ob Skifahren, Eislaufen und Freeriden im Winter oder im Sommer Biken, Schwimmen, Rudern, Golfen, Rafting oder Paragliden – die Crew von Element3 kann es, hat es und bringt es selbst sportlich untalentierten Schützlingen bei. Und das ist für uns eine sehr angenehme Überraschung. Denn im sommerlichen Kitzbühel geht es null um Schicki-micki, sondern ganz viel um draußen sein, in herrlicher Natur. Es geht um Sport und eine entspannte Zünftigkeit. Für unseren Trupp hat sich Element3 eine besonders nette Miniolympiade ausgedacht. Gestartet wird am Schwarzsee und weiter geht’s in den Bergen. Um es abzukürzen: Die nicht ganz ernst gemeinten Disziplinen sind Tret- bzw. Ruderboot fahren, Crossgolf, Steinschleuder-Schießen und Gummistiefel-Weitwurf. Außerdem noch Würstchenschnappen, Topfschlagen, Verstecken…nein Letzeres natürlich nicht. Ich persönlich habe ein Problem mit sportlichen Unternehmungen im Rudel. Aber davon abgesehen, ist es tatsächlich spaßig. Besonders das Steingeschleudere, bei dem sich Easywriters-Chris übrigens als euphorischer Stone-Lover herausstellt und noch lange nach dem eigentlichen Wettbewerb die Dosen abräumt wie Arnie die Mädels in den 80ern.

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Kaum aus den Bergen zurück, wollen wir am Schwarzsee Stand-Up-Paddling machen. Es fängt aber leider an zu regnen. Schadeschadeschokolade. Aber macht ja nix. Das Hotel selbst bietet schließlich Einiges für sportliche und chilligere Naturen. Ich haue mich in Tanktop und Nikes und stürme zusammen mit Dirty-Chris und Furious-Sabine den Fitnessbereich. Team Easywriters am Pumpen. Schöner heller Fitnessraum. Ebenerdig mit Blick auf einen Miniwasserfall. Da schwitzt man doch gleich dreimal so gern. Fitnessgeräte gibt es außer uns Dreien genügend. Nur Hanteln fehlen leider. Aber das ist ein echtes Luxus- oder besser McFit-Geher-Problem. Nach dem Sporteln tauchen wir dann in den 5x15m großen Pool ab, der mit dem berühmten Granderwasser gefüllt ist. Mit offenem Mund schwimmend, wird man gleich doppelt so schön. Wahnsinn. Ich entspanne mich herrlich in dem kristallklaren Wasser und fühle mich zwar nicht wirklich hübscher, aber weitaus erholter als noch ein paar Stunden davor. Und meine Haut ist definitiv viiiiiiel weicher. Noch flux ein Saunagang im sehr atmosphärischen Wellnessbereich (drei Saunen, Ruhebereiche, Liegewiesen außen) und dann schnell aufs Zimmer.

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Für Samstagabend ist ein „uriger Hüttenabend“ im Berggasthof Hagstein geplant. Dirndl oder Lederhose an und naufi auf´n Berg. Der Berggasthof ist so, wie er sein soll: ein uriges Holzhaus mit Holz vor der Hütte. Und Blumen in den Fenstern. Innen: gemütlich-rustikal. Serviert werden an runden Tischen große Pfannen, voll mit cremig-würzigen Kasspatzen. Nachdem der Easywriters-Tisch natürlich einen drauf setzen muss, und sich nach der ersten noch eine zweite Pfanne bestellt, befinden wir uns in jenem glücklich, euphorisch-betäubten Zustand des Fresskomas. Als die Apfelküchle mit Vanilleeis kommen ächzen wir alle nur noch – halb vor Freude, halb vor Erschöpfung.

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Aber wir sind ja mit der Mission gekommen, Kitzbühel neu zu entdecken. Da darf ein voller Magen nicht im Wege stehen. Nach einem gefühlt intravenösen Espresso fahren wir los Richtung Innercity oder besser Dorfmitte. Auf unserer To-Do-Liste steht erst einmal die Bar oder eher Boatzn Fünferl. Ulkiges Publikum: querbeet durch Generationen und Schichten. Hier finden sich dann auch ein paar Klischee Kitzbühel-Urlauber, allerdings in trautem Beisammensein mit einheimischen Urgesteinen und Alpin-Youngstern. Nach einem wohl gemischten GT (Ich gehe hier keine mixologischen Risiken mehr ein) geht es weiter ins Jimmy’s. Hierzu nur so viel: schmale, langgezogene Bar. Eher junges Publikum. Ein bisschen schicki ein bisschen wannabe, very funny, Alle gut dabei. Uns eingeschlossen. Wir haben Spaß. Und zum Glück kennt uns hier ja eh keiner. Im Anschluss ziehen wir weiter ins The Londoner. Ein Pub mit lecker Cider und entspannter Atmosphäre. Sehr nett. Bei unserer Rückkehr ins Hotel landen wir dann doch noch zu den obligatorisch, nächtlichen Erdnüssen und einem Lillet Tonic in der Hotelbar. Unser Fazit: die Kitzbühler Clubkultur ist ausbaufähig und für uns verwöhnte Münchner natürlich eher ein bisschen dörflich. Aber mei: A bisserl was geht immer.

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Sonntag: I believe I can fly

Ich wache viel zu früh auf. Und bin definitiv mit dem falschen Wein aufgestanden. Da hilft nur eines: Brutaler Morgensport. Nach einer Stunde Pump bin ich nicht wirklich fitter, aber wenigstens klar im Kopf und bereit für das absolute Oberhighlight des Wochenendes! Trommelwirbel, Spots on: wir Easywriters dürfen Paragliden. Whoop whoop! Ich raste ein bisschen aus vor Freude. Paragliden steht schon lange auf meiner „Bucketlist for Life“. Direkt neben dem Fallschirmsprung, dem Aston Martin mit Schleudersitz-Funktion und der Nackt-ins-Schwimmbad-einbrechen-und-Wodkawassermelone-im-Becken-Trink-Nummer. Aber man kann ja nicht gleich alles auf einmal abhaken. Also erstmal Paragliden. Als Chris, Sabine und ich in die Gondel steigen und die Streif hochfahren, merken wir, dass das Bergerl, von dem wir gleich hüpfen, doch echt hoch ist. Sehr hoch sogar. Und sehr steil. Und ziemlich schroff. Aber da hilft nichts: Ein Leben am Limit ist eben nix für schwache Nerven. Also zurücklehnen und – ganz essentiell – Sonnenbrille aufsetzen.

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Am Gipfel treffen wir auf die charmanten Buam von Element3. Alle drei erfahrene Paraglide-Profis. Zum Glück. Weil: wir sind dann schon etwas ängstlich in Anbetracht des fehlenden Bodens unter den Füßen. Ich freu mich aber auch krass auf das Gefühl zu fliegen. Und das ist der WAHNSINN. Alterfalter. Also echt. Anders wie beim adrenalinigen Fallschirmspringen hat Paragliden etwas meditatives und durchaus elegantes. Ich schwebe – über den Wald, einen Bergsee, über das Tal, die Stadt. Wie ein kleines – oder wohl eher ziemlich fettes – Vogerl.

Der Ausblick ist gigantisch. Ich bin am absoluten Dauergrinsen. Es ist toll so durch die Luft zu segeln mit dem Wind in den Haaren. Oder besser um den Helm rum. Nach ein paar Minuten haut Manfred mein Paraglide-Lehrer zum Glück noch ein bisschen auf – äh meine, in die Seile: Wir fliegen eine turbulente Schraubenkurve – freier Fall und Achterbahn-Bauchkribbeln inklusive. Als kleiner Adrenalin-Junkie bin ich voll in meinem Element. Wun-der-bar. Wir landen nach etwa 15-20 Minuten im Tal. Sabine und Chris sind genauso high wie ich.

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Aber es geht auch schon weiter. Denn Programmpunkt zwei against sonntägliche Ruhe ist eine Segway-Tour. Ja, Segway-Tour. Ich hasse Segways. Ich bin diejenige, die in München sämtliche Menschen, die es wagen mit ihren möchtegerncoolen, endnervigen Segways die Radwege zu blockieren, hemmungslos weg-klingelt und zugegebenermaßen teilweise auch beschimpft. Deshalb kann ich es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren jetzt auf so ein Teil zu steigen. Dafür bin ich zu aufrichtig und loyal gegenüber meiner Vorurteile. Also genieße ich noch einmal den tollen Fitness- und Wellnessbereich im Kitzhof und spiele Tigerhai im Pool.

Derweil erleben Chris und Sabine phänomenale Abenteuer. Ihre Cross (!) Segway-Tour dauert ganze zwei spannungsvolle, ereignisreiche Stunden! Und zwar nicht im Seniorentempo, sondern mit ordentlich Karacho über Stock, Stein und Almen zu den umliegenden Seen. An dieser Stelle sei nochmals angemerkt: Kitzbühel ist wirklich von traumhafter Natur umgeben und jeder sport- und naturbegeisterte Mensch kommt hier voll auf seine Kosten. Highlights der Tour ist der Gieringer Weiher und das Kühe-Füttern und Kälbchen-Streicheln auf der Alm. Schonsüßaba. Coole Tour. Das nächste mal mach ich mit. Aber dann mit Mountainbike.

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Leider ist es auch schon ziemlich spät am Nachmittag und wir müssen bald aufbrechen. Entkräftet durch das Power-Wochenende dübeln wir uns vor der Abfahrt noch ein Clubsandwich auf der Hotelterrasse rein. Must-Have. Ich bin traurig, dass das Wochenende wie im Flug vergangen ist. Wir sind uns einig: Kitzbühel ist wirklich primstens. Null schicki-micki aber sunny-funny. Mit Sport, Spiel, Spaß und irrsinnig herzlichen, netten Menschen.

Der Kitzhof ist ein wundervolles Hotel, das für Sportfreaks genauso viel zu bieten hat wie für erholungsbedürftige Genussmenschen. Das Wochenende war ein kleiner Kurzurlaub, bei dem wir herrlich abschalten konnten. Ich habe besonders genossen, dass wir so viel Action hatten und – gerade beim Paragliden – die Natur so direkt erleben durften.

Müde aber happy sitzen wir im Auto.

Dankedankedanke an das ganze Kitzhof-Team und die Element3-Crew. Einen ganz besonderen Dank an Christoph, Veronika, Max, Isa und Manfred, ihr seid große Klasse! Wir sind definitiv angekitzt und wollen unbedingt wiederkommen.

 

Web Kitzhof: hotel-kitzhof.com

Facebook Kitzhof: facebook.com/Hotel.Kitzhof

Web element3: element3-kitzbuehel.at

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