Vom Bordstein bis zur Skyline – der Frankfurt Citytrip mit Croove

By 14. März 2017 Easy Travel, Lifestyle, Travel

Am Wochenende hatten wir einen Citytrip nach Frankfurt geplant. Wir kannten die Stadt zwar schon, waren aber damals viel zu kurz da, um uns ein richtiges Bild zu machen. Außerdem sieht man sich im Leben immer zwei Mal, oder Frankfurt?

Was fehlte? Das richtige Gefährt! In der BMW-Hometown München ist Daimler ja jetzt mit der Carsharing-App Croove an den Start gegangen, hierbei können Nutzer freie Privatautos aussuchen und mieten. Mein bester Freund und ich sind Schwaben und obwohl es bei Croove keine Beschränkung auf Marken gibt, haben wir uns natürlich für einen schicken schwarzen Mercedes-Benz CL 200 entschieden, perfekt für einen Citytrip! Die Buchung via App ist mehr als easy, außerdem bietet die App einen Hol- und Bringdienst an, was natürlich noch lässiger und vor allem sehr praktisch ist. Der Plattform Croove, bei der man echt cool betreut wird, würde ich auch mein Auto anvertrauen, wenn ich es mal nicht brauche.

 

Am Freitagmittag ging’s dann los – zunächst in Richtung Stuttgart, Nikki einsammeln. Das Wetter war Bombe, Sonne pur, Stau gab’s auch kaum und geblitzt wurden wir zwei auch nicht. Was man oft von Frankfurt hört, ist, dass die Leute dort nicht allzu nett seien. Aber ein solches Gerede gibt’s ja zu jeder Stadt. Auch von den Münchnern heißt es ja oft, sie seien arrogant und solche Dinge. So ein Quatsch!

Angekommen im Bold Hotel haben wir genau das Gegenteil von diesen Vorurteilen erlebt: Wir wurden so nett empfangen, alleine unsere Fußballgespräche über Bayern gegen Eintracht dauerten ewig und wir redeten uns geradezu in Rage. Auch topp im Vergleich zu Bayern: der Ladenschluss ist erst um 22 Uhr, Zeit also für ein Feierabendbier. Ziemlich k.o. legten wir uns noch einen Plan für den nächsten Tag zurecht und gingen dann aber auch schon ins Bett. Langweilig? Vielleicht. Doch, Achtung: Frühaufsteher-Alarm!

 

Bereits um 7.30 Uhr ging’s am nächsten Tag raus aus den Federn. Wenn sich das abends nicht noch rächen wird. Erste Station war ganz oben: vom Bordstein bis zur Skyline also. Auf dem Main Tower hat man ja den perfekten Überblick und kann sich ein Bild machen. Auf dem Weg dort hin erinnern die Straßen, wenn auch nur ein bisschen, an New York. Schon cool, überall die Hochhäuser zu sehen – bietet sich hervorragend an, ein kleines Fotoshooting einzulegen … Auf dem Tower wurde dann natürlich das Weitwinkel aufgeschraubt. Mann hatten wir Glück mit dem Wetter!

 

Wieder unten angekommen ging es auf die Shopping-Meile. Für einen sonnigen Samstag war gar nicht so viel los. Die Breakdance-Jungs von der „Born in the 90s Crew“ zeigten ihr Können, Nikki konnte es sich nicht nehmen lassen, sich eine neue Uhr zu kaufen, schade nur, dass der Sale schon vorbei war. Sonst hätten wir sicher mehr Geld liegen lassen.

 

Am Mainufer ging es dann durch den Flohmarkt in Richtung Dom, von dort aus kann man ja sicher die Skyline fotografieren … ja kann man, aber erst nach zirka 330 Treppenstufen! Aber wir sind ja fit, dachten wir uns – zumindest unten. Oben angekommen mussten, wir dann aber erst eine Pause gönnen, bevor wir fotografieren konnten. So langsam wurde die Zeit immer knapper, wir wollten ja die Sportschau nicht verpassen, aber Zeit für ein Bier war ja noch. Direkt am Römer, bei wunderschönem Wetter, zwei Bierchen zu trinken war dann schon toll. Frankfurt ist nicht übel, im Gegenteil, hier lässt es sich aushalten. Sollte das Wetter mal nicht so mitspielen, gibt es genügend Museen, die man besuchen kann.

 

Bayern München hatte nun also die Eintracht weggefegt, Leipzig und der BVB auch verloren, so gefällt mir das. Nach der Sportschau meldete sich der große Hunger. Auf Empfehlung hatte ich einen Tisch im M-Steakhaus reserviert, anscheinend das beste Steak der Stadt in cooler Cowboy-Atmosphäre. Leider konnte ich nur bei letzterem zustimmen. Das Steak für immerhin 50 Euro war okay, aber nicht weltklasse. Ganz ehrlich, wir hier bei Easywriters schreiben immer ehrlich, vielleicht hatte der Koch einen schlechten Tag oder es war nicht das beste Fleisch, aber geschmacklich kann selbst ein Maredo da gut mithalten. Schade, sehr schade. Einen Old Fashioned oder Negroni konnte man uns auch nicht von der Bar bringen, die stünden heute nicht zur Auswahl. Naja. Übrigens, die Kamera hatten wir abends nicht dabei, man weiß ja nie, wie wild es noch wird.

Unser Buddy Marko hat uns noch geschrieben, wir sollen in die Pracht Bar kommen, er wäre mit Freunden dort. Einen Katzensprung vom Steakhaus entfernt, im Bahnhofsviertel, ging der Abend also weiter. Als wir ankamen, war gar nicht mal so viel los, aber die Musik gefiel. Elektronisch, coole Gäste, gute Drinks. Könnte was werden, bevor wir in die Bar ohne Namen weiterziehen. Oder eben auch nicht. Denn der Abend wurde grandios. Der DJ aus Hamburg hat so gut aufgelegt, dass wir bis etwa 4 Uhr durchgetanzt haben. Leider auch getrunken, denn die Kopfschmerzen am nächsten Morgen waren die bittere Quittung.

 

Gut, dass man auch einen Late-Checkout raushandeln konnte. Hier nochmals ein großes Dankeschön an das Team vom Bold Hotel, die Zimmer und der Service waren der Hammer. Wer von euch mal in Frankfurt ist, die Bold Appartments liegen an der Galluswarte, also echt nur zwei bis drei Stationen von der City entfernt. Der Stil ist modern, graue cleane Wände, kein Schnick-Schnack, einfach lässig und cool, auf jeden Fall die richtige Adresse für uns!

 

Mit unserer Black Beauty, so nannten wir unseren Benz, klar, ging es dann noch ohne Navi einfach durch die Stadt, wir hatten ja Zeit. Es gab noch so viele Ecken, an den wir gerne gehalten hätten, man kann echt einiges anstellen, ein weiterer Tag wäre jetzt genau das richtige. Doch für die 24 Stunden haben wir auf jeden Fall eines bekommen, und das ist ein positiver Eindruck der Stadt. Alleine der Stadteil Sachsenhausen durch den wir dann Richtung Heimat gefahren sind, würde sich super für eine Fotoserie und einen Bummel anbieten, auch abends ist hier sicher gut was los. Das nächste Mal, Frankfurt!

 

Auf der Rückfahrt kam dann doch ein wenig Melancholie auf. Zum einen, weil das Wochenende schon bald vorbei sein würde, zum anderen, weil wir den Wagen wieder zurückgeben müssen! Wir haben uns halt schon so an unser Baby gewöhnt. Vielen Dank hier an das tolle Team von Croove, wir hatten viel Spaß mit dem Benz! Das nächste Mal dann die G-Klasse oder einen AMG 🙂

Und jetzt, noch mehr Bilder!

 

 

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1 Comment

  • Reply Katharina 22. April 2017 at 15:08

    Geile Bilder! Ich mag die Dynamik.

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